
Parkanlage an der ul. ks. St. Krausego
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Auf dem alten Friedhof an der Andrzej-Bobola-Kirche sind 38 Soldaten der polnischen Armee bestattet, die während des polnisch-sowjetischen Kriegs in den frühen zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts ums Leben gekommen sind.

Die Psychiatrische Anstalt in Schwetz besitzt einen eigenen Friedhof, der sich an der ul. Wojska Polskiego in der Nähe des Krankenhauses befindet. Neben einer Kapelle gibt es auf dem umzäunten Friedhofsgelände vor allem ältere Gräber von Patienten sowie Ärzten.
Das am 22. April 2008 aufgenommene Foto unten zeigt das Grab des ersten polnischen Direktors der Anstalt, Dr. Stanisław Dekowski, der seit 1920 sein Amt ausübte und am 4. Juli 1931 verstorben ist. Beigesetzt sind an dieser Stelle weitere Mitglieder der Familie Dekowski. Erinnert wird mit einer Inschrift auch an den 1920 geborenen Sohn Kazimierz, der 1939 von den Nationalsozialisten nach der Besetzung der Stadt zunächst im Direktionsgebäude der Anstalt festgehalten und später in der Ortschaft Górna Grupa ermordet wurde.

Wie weit bzw. nah die beiden Weichselstädte Schwetz und Culm voneinander entfernt sind, verdeutlicht dieses Foto aus dem Jahr 2005, das ich von der Neuen Promenade, der Parkanlage nördlich des Graudenzer Tores in Culm, aus gemacht habe. Man sieht deutlich die 46 Jahre alte Weichselbrücke, die im letzten Jahr aufwändig erneuert worden ist und über die mit der Europastraße 75 eine der wichtigsten Fernstraßen Polens verläuft. Im Hintergrund erkennt man Schwetz. Mit dem Auto braucht man nur wenige Minuten, um von einer Stadt in die andere zu fahren.